Vom Quelletal zum Roland
zurueck

Sitzenroda – Dahlener Heidewald – Mahitzschen – Rolandstadt Belgern 17 km

Von der Schönberg Linde geht’s durch die Belgerner Straße raus aus Sitzendorf und rein in den Kiefern- Mischwald der Dahlener Heide. Wir folgen dem „Doppelten N“ zum Runditzteich, dann links ab auf dem Naturlehrpfad Taura zur Mittagsrast an der „Hütte Oberheideweg“. Der hohe Farn bestimmt hier das Erscheinungsbild am Teich, umhüllt die verwitterte Tafel „Libellen und Lurche“ vollends.

Über freie Feldflur weiter zum Ortsrand von Mahitzschen mit Relikten der Nebenbahn Torgau- Belgern. „Pflückuff – Mehderitzsch – Mahitzschen waren die Stationen bis Belgern“, erinnert sich Bahnkenner Andreas genau an diese Zeit. Zwischen Weizenfeldern der Tauraer Straße zeigt sich Belgern mit St. Bartholomäus aus der Ferne, ein Storchenhorst auf dem Gittermast zwischen Tiergehegen, dann ist die Rolandstadt erreicht.

Dichtes Gedränge bei der „Bäckerei-Konditorei Gäbler“ beim Bahnhof ohne Gleisanschluss. Im Freisitz findet die abschließende „SB-Imbissversorgung“ unter Sonnenschirmen statt. Wir Viere verabschieden uns, folgen der Bahnhofstraße durchs „Oschatzer Tor“ zum Markt mit der legendären Rolandfigur am Rathauseck, dann mit Bus 764 nach Torgau.

12. Juni - 28 Teilnehmer

Wanderleiter Dieter Lommatzsch

Allgemeiner Leipziger Wanderverein e.V.

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Wissenswertes zur Sitzenrodaer Geschichte berichtet Dieter, dann von der Schönberg Linde geradewegs zur Dahlener Heide.

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Auf der Belgerner Straße verlassen wir Sitzenroda

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Zwischenstopp an der Schutzhütte Tauraer Waldstraße

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Am Oberen Runditzteich

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Mittagsrast im Farn bei der „Hütte Oberheideweg“. Erst ohne, dann mit Beregnung.

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Das Weißfleck Widderchen mit dem Gelben Gürtel ist unser schwirrender Wegbegleiter. Ein Hirschkäfer unterlag seinen Sturzverletzungen nach unausweichlichem Baumduell.

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Historische Wegmarkierung aus der Kaiserzeit und hochmoderne Zeichen der Neuzeit auf Baumrinde.

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Engagiert berichtet Andreas Mansch von der Nebenbahn Torgau- Belgern (1914-1962). Die Eisenbahn bestimmt sein Leben von Kindheit über Beruf bis in den Ruhestand.

Sein Credo könnte frei nach Loriot lauten:“ Ein Leben ohne Bahn ist möglich aber sinnlos“.

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Tiergehege und Landwirtschaft der Tauraer Straße am Ortseingang von Belgern mit Adebar als Maskottchen.

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Vom Weißen Ross auf der Torgauer Straße zum Konditorei- Freisitz Gäbler am ehemaligen Bahnhof.

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Der stattliche Roland als Wahrzeichen der Stadt, dazu das beruhigende Flair um den Marktbrunnen als würdiger Abschluss unserer Wandertour.

Autor Werner Gelhaar

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